15.11.2018: Israels Botschafter Jeremy Issacharoff zu Gast an der HvK

Am Donnerstag, den 15.11.2018, besuchte Jeremy Issacharoff, der israelische Botschafter, die Heinrich-von-Kleist-Schule, um Fragen unserer Israel-Gruppen, als auch von Schüler/innen der Q1 zu beantworten.
Zu Beginn wurde er vom Leiter des Projekts ,,Herausforderung Zukunft“, Sascha Hellen, vorgestellt. Der Botschafter selbst betonte zu Beginn, dass er jede Frage beantworten werde. Denn es sei wichtig, auch Jugendliche zu treffen und zu wissen, was ihnen wichtig sei.
Dieses Angebot nahmen die Schüler gerne an und stellten dem Botschafter zahlreiche Fragen. Dabei lag der Fokus auf Fragen zu globalen Themen wie der aktuellen Situation Israels, auch im Hinblick auf den Nahen Osten, sowie auch auf nationalen Themen, wie AfD oder Antisemitismus in Deutschland.
Eine konkrete Frage war dabei, was Jugendliche tun können, um gegen Rassismus und Unrecht anzutreten und diese zu bekämpfen. ,Gerade durch das Internet und durch die Medien kriegen wir mit, wie täglich Menschen Gewalt erfahren oder getötet werden, weil sie aus der Sicht der Täter nicht die „richtige“ Meinung, Hautfarbe oder Religion vertreten. Jugendliche sollten – genauso wie Erwachsene – sofort reagieren und auf diesesProblem aufmerksam machen.
Wenn von solchen oder anderen Ereignissen berichtet wird, sollten wir uns etwas mit dem Thema befassen und Informationen aus weiteren Quellen beziehen, um auch eher ausschließen zu können, dass es eventuell falsche Infos (sog. Fake News) sind. Ein weiterer Grund dafür ist, dass man dadurch ein klareres Bild von der berichteten Situation bekommt, sagte Issacharoff.
Am Ende fragte er einige Tleinehmer/innen, wie sie die aktuelle Situation Israels bewerten und welches Bild oder auch welche Eindrücke sie schon von dem Land haben. Ein Schüler ging daraufhin besonders auf das Treffen mit unseren israelischen Gast-Schülern in Deutschland ein. Er sagte, dass sie nicht anders seien als wir HvKler. Die Jugendlichen schauen dieselben Filme, spielen dieselben Spiele und haben zahlreiche andere gemeinsame Interessen. ,,Am Ende hatten wir mehr gemeinsam als vorher gedacht“.