05.11.2018: Informationsabend zur Burnout-Thematik

In Zusammenarbeit mit dem Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund lud die Heinrich-von-Kleist-Schule am Montag, 5. November 2018, um 18.30 Uhr zu einem Informationsabend zum Thema Burnout für Eltern und Oberstufenschülerinnen und -schüler ein.

Experten gehen heute davon aus, dass Kinder und Jugendliche ebenso wie Erwachsene vom Burnout-Syndrom betroffen sein können. In dem Abendvortrag wird das Phänomen Burnout erklärt. „Ist das Burnout-Phänomen nur eine Modediagnose oder handelt es sich dabei um eine ernstzunehmende Gesundheitsstörung? Was heißt eigentlich Burnout und wie können wir uns davor schützen?“ – Um diese und weitere Fragen ging es an diesem Abend.

Ein anregender und aufschlussreicher Vortrag bot sich einer überschaubareren, aber sehr interessierten Zuhörerschaft, als Frau Dr. Susanne Hagen zum Thema Burnout und zu Präventionsmaßnahmen im Forum des Schulzentrums in  Bochum-Gerthe referierte. Eine lebhafte Diskussion und ein konstruktiver Austausch mit den Dozenten ergaben sich sowohl zwischendurch als auch am Ende des Vortrags, in der viele praxisbezogene Beispiele angesprochen wurden. Herr Dr. Finkbeiner berichtete zudem immer wieder sehr eindrucksvoll von Fällen aus seinem Alltag.

Der erste Informationsabend endete nach zwei Stunden und kann als sehr gelungen angesehen werden. Wir freuen uns bereits auf weitere Abendvorträge in Zusammenarbeit mit dem Knappschaftskrankenhaus Lütgendortmund und auf ein zahlreiches Erscheinen.

Zum Hintergrund:

Wissenschaftlich gesehen handelt es sich bei einem Burnout-Syndrom um einen anhaltenden Anspannungszustand mit deutlichen Einschränkungen der Lebensqualität, aber auch der beruflichen Leistungsfähigkeit. In der Presse, in Talkshows, aber auch in der Fachwelt reicht die Diskussion von der völligen Ablehnung der „Krankheit Burnout“ bis hin zur Errichtung eigener Kliniken für die Burnout-Therapie.

Hervorgerufen durch eine anhaltende Überforderung im beruflichen, aber auch im privaten Bereich erleben Menschen eine deutliche Einschränkung ihrer Belastbarkeit, ihrer Zufriedenheit, fühlen sich getrieben, unzufrieden. Es folgen häufig Schlafstörungen, sozialer Rückzug, Freundschaften und Hobbies werden nicht mehr gepflegt.